Dachte mir so ein Thema ist auch mal nicht schlecht - eine Sammlung an interessanten Artikeln, Berichten, Interviews, wissenschaftlichen Errungenschaften, etc.
*nospam*
Google Chef Eric Schmidt war im Januar mit seiner Tochter Sophie in Nordkorea.
Die übersetzten, stark gekürzten (!) Versionen findet man momentan bei web.de/ gmx.de/ Spiegel, etc.
Ich habe ihren eigentlichen Blog gefunden - und der ist super interessant!
(Hin und wieder lohnt es sich eine Vokabel nachzuschlagen, aber im Gesamten ist er sehr gut lesbar.)
Kleines Statement zu Beginn des Artikels
"The best description we could come up with: it's like The Truman Show, at country scale. "
Tja, da hat sich seit den 80ern, als meine Eltern da waren, nichts verändert. Warum auch? Man will ja den westlichen Standard so gut wie möglich abschirmen. Bis auf die Handies, die gabs damals noch nicht.
Interessanter Artikel ist die falsche Überschrift, aber empörend ist er.
Zugriff von Polizei auf Handydaten neu geregelt
Berlin (dpa) - Für den Zugriff von Behörden auf persönliche Daten von Handy- und Internetnutzern gibt es jetzt neue gesetzliche Bestimmungen. Nach dem Bundestag stimmten auch die Bundesländer der Neufassung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) zu.
Mit der Entscheidung des Bundesrats können Polizei, Bundeskriminalamt und Nachrichtendienste bei ihren Ermittlungen Informationen zu Handy- und Internetnutzern abfragen. Dazu gehören etwa Name und Adresse eines Handybesitzers. Das gilt bereits für Ordnungswidrigkeiten. In bestimmten Fällen können die Behörden auch persönliche Kennzahlen (PINs) abfragen. Wie das konkret aussieht, legen die Länder in ihren Polizeigesetzen fest.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) nannte die Bestandsdatenauskunft "ein unverzichtbares Ermittlungsinstrument für Gefahrenabwehr- und Strafverfolgungsbehörden". Als Beispiel nannte er die Suche nach Vermissten, die über ihr Handy geortet werden könnten. Das Gesetz solle am 1. Juli in Kraft treten.
Datenschutzaktivisten und Juristen kritisieren dagegen die Neuregelung. Der Kieler Datenschutzaktivist und Piraten-Abgeordnete Patrick Breyer kündigte bereits eine Verfassungsbeschwerde an. Er kritisierte, dass Behörden auch schon bei Ordnungswidrigkeiten Daten über Handybesitzer bei den Telefonanbietern abfragen können. "Ich meine, das sind nur schwere Straftaten, die das rechtfertigen", sagte Breyer der dpa am Donnerstag. Er befürchtet, dass die Möglichkeit für massenhafte Abfragen missbraucht werde. Auch das schleswig-holsteinische Landeszentrum für Datenschutz kritisierte den Gesetzentwurf.
Patrick Breyer und sein Bruder Jonas haben sich bereits einmal erfolgreich beim Bundesverfassungsgericht gegen die Bestandsdatenauskunft gewehrt. Die Richter ließen damals den Zugriff von Behörden auf Nutzerdaten zu, verlangten aber, dass die Regelungen genauer formuliert werden. Damit war die nun verabschiedete Neuregelung erst nötig geworden.
Vor der Bundesratsabstimmung hatten Netzpolitiker vergebens versucht, eine Mehrheit gegen die Neuregelung der Bestandsdatenauskunft zu organisieren. Der innenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Kontantin von Notz, kritisierte insbesondere das SPD-regierte Hamburg. Die Neuregelung "bleibt skandalös", erklärte er. Die Linke sprach von einem "schlechten Tag für die Grundrechte".
Quelle: web.de
http://web.de/magazine/digitale-welt/mobile/17399252-zugriff-polizei-handydaten-geregelt.html
Katzen - Schnurren
Beitrag zum Montagsthema
https://en.wikipedia.org/wiki/Purr
Insbesondere dieser Teil:
"Another theory states that purring triggers a cat's brain to release a hormone which helps it in relaxing and acts as a pain killer. This may be a reason why cats purr when distressed or in labour.
Scientists at the University of California, Davis hypothesised that a cat's purr can be used as a healing mechanism to offset long periods of rest and sleep that would otherwise contribute to a loss of bone density. The vibrations and contractions of a purr work during both inhalation and exhalation show a consistent pattern and frequency around 25 Hz; these frequencies have been shown to improve bone density and promote healing in animal models and humans."
Der Film "Gattaca" lässt grüßen :-
Wenn da auch nur ein Fünkchen Wahrheit dran ist, ist es schon KRASS! 😮
Glaube, Blut und Peitschen: Karfreitag auf den Philippinen
San Pedro Cutud (dpa) - Beim ersten Nagel zittern ihm immer die Hände: Audi Gabriel ist der letzte Kreuziger von San Pedro Cutud.
Jedes Jahr am Karfreitag nagelt er in dem philippinischen Dorf Büßer ans Kreuz. Andere Dorfbewohner wollten dies nicht mehr machen, nachdem einige der Kreuziger plötzlichen gestorben oder schwer erkrankt seien, erzählt der 57-jährige Ladenbesitzer. "Sie hatten Angst. Ich habe den Job übernommen, damit die Tradition weiterlebt", erklärt Gabriel. "Ob es mir gefällt oder nicht, ich werde sowieso irgendwann sterben. Wie wir alle. So tue ich Buße."
Tausende besuchen jedes Jahr das Karfreitags-Spektakel in dem Dorf etwa 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila. Barfüßige Büßer in Kapuzen wandern, sich selbst geißelnd, einen Hügel hinauf und wie Jesus gekleidete Männer - genannt Kristos - werden gekreuzigt. Er sei immer noch nervös, sagt Gabriel: "Zu Beginn zittern mir die Hände, aber ich bitte Gott um Hilfe."
Keine Knochen und Blutgefäße sollen verletzt werden
Die Gekreuzigten stehen auf einem kleinen Brett, das am Kreuz befestigt ist. Dort werden auch ihre Füße angenagelt, und zwar im Zwischenraum zwischen großem Zeh und dem nächsten Zeh. Außerdem werden sie mit den Armen am Querbalken festgebunden, dadurch lastet weniger Gewicht auf den festgenagelten Händen. Hier wird darauf geachtet, dass keine Knochen oder große Blutgefäße verletzt werden, erklärt der Kreuziger Audi Gabriel.
Das Treiben wird von den Gesundheitsbehörden akzeptiert. Warnungen, dass es gefährlich sei, sich kreuzigen zu lassen, gibt es keine. Es wird nur vor Wundinfektion gewarnt. Die Büßer sollen darauf achten, ihre Wunden sauber zu halten und Antibiotika zu nehmen.
Ihren Anfang nahm die blutige Tradition in den 50ern, doch erst 1962 gab es die erste Kreuzigung. Ein Wunderheiler versprach sich davon eine Stärkung seiner Kräfte. Heute nehmen jedes Jahr etwa zehn Freiwillige - Männer und manchmal sogar Frauen - diese Tortur auf sich. Die örtlichen Behörden fördern das Spektakel und stellen sogar bessere Kostüme und Requisiten zur Verfügung, damit das dramatische Nachempfinden vom Leiden und Sterben von Jesus Christus bei den Touristen besser ankommt.
Kritik der katholischen Kirche
Die katholische Kirche sieht dies nicht so gern - solcher Fanatismus lenke von der wahren Bedeutung Osterns ab. Die Einheimischen lässt die Kritik kalt: "Karfreitag ist der wichtigste Tag für unser Dorf", sagt June Canlas David vom Gemeinderat. "Wir erfüllen dann unsere Gelöbnisse, die wir von unseren Vorfahren geerbt haben." Mit 17 hatte der heute 48-jährige Familienvater begonnen, sich während der Karwoche zu geißeln, wie dies bereits sein Vater vor ihm getan hatte. "Wir nehmen diese Traditionen sehr ernst."
Nach 24 Jahren Selbstgeißelung hörte er auf und wurde zu einem der Helfer, die Büßern Schnitte zufügen, damit das Blut beim Geißeln auch richtig fließt. Ohne diese gäbe es keine richtige Buße betont er und zeigt sein Werkzeug: Ein mit Glassplittern besetztes Holzpaddel. Er hoffe, dass die Erfahrung für Touristen religiös erhebend sei, fügt er hinzu. "Wir wollen unseren tiefen Glauben mit ihnen teilen."
Die Inszenierung beginnt mit der Verhaftung des Haupt-Kristo durch römische Soldaten. Diese bringen ihn vor Pontius Pilatus. Der Kristo wird ausgepeitscht und muss sein Kreuz 500 Meter weit in einer Prozession in der sengenden Hitze schleppen. Ihm folgen andere Büßer mit Kreuzen, ihre Rücken geißelnd oder am Boden kriechend.
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"Quelle": http://web.de/magazine/wissen/mensch/18828726-glaube-blut-peitschen-karfreitag-philippinen.html
